Elisabeth Kammel,
Gemeindereferentin


"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne"


mit diesem bekannten Zitat möchte ich meine Vorstellung beginnen. Mein Name ist Elisabeth Kammel. Ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und komme gebürtig aus Lübeck.

Als ich mit 16 Jahren die Realschule abgeschlossen hatte, verließ ich den elterlichen Bauernhof in der Diaspora Norddeutschlands. Ich ging nach Bielefeld, um dort die Ausbildung zur physikalisch-technischen Assistentin zu absolvieren. Ein bisschen Abenteuergeist war sicher auch dabei. Nach zwei Jahren Arbeit in diesem Beruf regte sich wieder mein „unruhiger Geist“. Da ich aber nicht recht wusste, wonach ich mein Leben ausrichten wollte, holte ich zunächst das Fachabitur im Bereich Technik nach und begann Physikalische Technik zu studieren. Während meiner Studienzeit engagierte ich mich zunehmend im kirchlichen Bereich. Ich gestaltete mit einem Dekanatsjugendchor viele Gottesdienste, leitete eine Gruppe im Sommerzeltlager und wurde schließlich vom ansässigen Pfarrer gebeten, für eine Gruppe von Erstkommunionkindern, die gerne Ministranten werden wollten, die Verantwortung zu übernehmen. Ich, die in der Kirche immer nur in der Bank gesessen hatte! Aber er schien es mir zuzutrauen. Wir jungen Leute aus der Pfarrei hatten damals auch einen Bibelkreis gegründet. Dadurch keimte schließlich in mir die Sehnsucht, nicht nur „Wochenendchrist“ sein zu sein. Aber wie?

Durch Bekannte bekam ich Kontakt zu einer neuen geistlichen Gemeinschaft. Viel von dem, wie ich mir ein Leben aus dem Geist Gottes vorstellte, erlebte ich dort tatsächlich umgesetzt. Ich arbeitete dann zunächst in einem Exerzitienhaus im Münsterland mit und ging anschließend zur missionarischen Ausbildung drei Jahre nach Spanien. Dort begann ich an einem Institut der Urbaniana Theologie zu studieren. Zurück in Deutschland erwarb ich in München das Diplom im Studienfach Religionspädagogik und arbeite seitdem als Gemeindereferentin, zunächst in Puchheim, dann nach einem Sabbatjahr in Milbertshofen und nun darf ich nach dem nächsten Sabbatjahr bei Ihnen in Moosach und im Olympiadorf tätig sein.

An meinem Beruf schätze ich sehr, dass ich im christlichen Geist mit Menschen verschiedensten Alters, Lebensstands und Herkunft zusammenkommen kann und dass dabei die frohe und befreiende Botschaft Jesu Christi im Mittelpunkt stehen kann.

Ihre Elisabeth Kammel

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