Moosacher Viergsang

Kontakt: Ulrich Weiß
Tel. 089 - 14 12 111
Mobil 0171 - 642 49 73
uliweiss@gmx.de

Der Moosacher Viergsang beim
Passionssingen 2019

Vita des Moosacher Viergsangs
Der Moosacher Viergsang wurde im Jahre 1999 ins Leben gerufen. Damals noch als Männerdreigsang bestehend aus dem Spangler, Micky, dem Winkler, Sigi und dem Weiß, Uli. Um den Klang abzurunden, und weil es sehr wenige Männerviergsänge gibt beschlossen wir, einen guten 2. Baß ins Boot zu nehmen. Und so kam nach einiger Zeit unser Müller, Bernhard dazu. Da wir auch in anderen Chören aktiv sind, bleibt uns für unsere Leidenschaft, die Volksmusik, leider nicht so viel Zeit wie wir es uns oft wünschen würden. Wir haben unseren eigenen Stil und passen diesen den Liedtexten an, probieren aber auch mal was Neues. Begleitet werden wir seit einiger Zeit von unserem Zitherspieler, dem Lipperer, Anderl, denn dieses Instrument ist in der Volksmusik nicht wegzudenken und rundet den Gesamtklang ab.
In der Advents- bzw. Osterzeit (Passionssingen) begleiten wir den Gottesdienst der Pfarrei St. Martin-Moosach und organisieren seit über 10 Jahren auch im Herbst den Hoagarten unserer Parrei. Hierzu laden wir immer wieder neue Gesangs- und Musikgruppen ein. Wir singen bei den städtischen Hoagarten des Kulturreferats der LH München, werden aber auch gerne im Großraum München von verschiedenen Veranstaltern angefragt. Im Jahr 2013 haben wir beim Bayerischen Rundfunk für das Volksmusikarchiv einige Titel aufgenommen, so dass man uns, wenn man Glück hat, auch beim neuen Sender BR Heimat hören kann.

TERMINE
Freitag,
8. November
19.00

[Einladung] zum Hoagartn

Sonntag,
22. Dezember
11.00

Gestaltung des Gottesdienstes am 4. Advent in der Pfarrkirche



Was ist ein "Hoagartn"?
Früher hat man sich abends nach getaner Arbeit mit Nachbarn und Freunden vor einem Bauernhaus, also eben im Heimgarten, zu Ratsch und Tratsch, zu Musik und Tanz, getroffen, man ist "heimgartln" gegangen.
In der kälteren Jahreszeit ging hinein in die Stub´n. Dort haben die Frauen gesponnen, gestrickt, gehäkelt oder genäht, die Männer - wie beim "heimgarteln"- geratscht, Karten gespielt oder Musik gemacht. Neben den Wirtshäusern waren die "Heimgarten" die dörflichen Mittelpunkte aller öffentlichen und privaten Vergnügungen. Hier wurden nicht nur die wichtigen dörflichen Ereignisse besprochen, sondern vor allem die Geschlechter durch Scherz und Tanz brauchnormiert und damit sozial kontrolliert im Umgang miteinander eingeübt und nicht selten auch Ehen angebahnt.
Dieser Brauch hat sich über die Jahrhunderte hinweg erhalten. Der "Hoagart’n" heutzutage ist ein Sänger- und Musikanten-Treffen, es gibt kein Programm und kein Honorar, aber dafür geht im Lauf des Abends - wie es halt früher im Wirtshaus der Brauch war - ein Sammelteller für die Musikanten um. Und nicht selten wird auch heute noch bei diesen "Hoagart’n" gestrickt oder gehäkelt.
"Hoagart’n" heißt es übrigens nur zwischen Isar und Lech, "Hoagascht" im Leitzachtal, "Hoangart’n" zwischen Inn und Salzach, "Raingart’n" an der Unteren Donau und im Bayerischen Wald und "Hoimgarta", "Huigarte", "Huigert" sind verschiedene schwäbische Mundartformen des gleichen Begriffs.
(Aus: Volker D. Laturell, "Heut geh'n ma hoagart’ln". Zum 100. Boarischen Hoagart’n des Kulturreferats, Volksmusik in München, H. 14, München 1990)

Auftritte des Moosacher Viergsangs
Diashow [starten]
nach oben nach oben