Moosacher Dreigsang

Kontakt: Ulrich Weiß
Tel. 089 - 14 12 111
Mobil 0171 - 642 49 73
uliweiss@gmx.de

Der Moosacher Dreigsang beim
Passionssingen 2021

Vita des Moosacher Dreigsangs
Der Moosacher Viergsang wurde im Jahre 1999 ins Leben gerufen. Damals noch als Männerdreigsang bestehend aus dem Spangler Micky, dem Winkler Sigi und dem Weiß Uli. Um den Klang abzurunden, und weil es sehr wenige Männerviergsänge gibt, beschlossen wir, einen guten 2. Bass ins Boot zu nehmen. Und so kam nach einiger Zeit zuerst Hans-Peter Dreesbach und nach dessen Ausscheiden Bernhard Müller dazu, der uns nach über 10 Jahren kurzfristig verlassen hat. Momentan singen wir wieder als Dreigsang, bis wir wieder einen neuen zweiten Bass gefunden haben.
Da wir auch in anderen Chören aktiv sind, bleibt uns für unsere Leidenschaft, die Volksmusik, leider nicht so viel Zeit, wie wir es uns oft wünschen würden. Wir haben unseren eigenen Stil und passen diesen den Liedtexten an, probieren aber auch mal was Neues.
In der Advents- bzw. Osterzeit (Passionssingen) gestalten wir den ein oder anderen Gottesdienst oder ein alpenländisches Musizieren in der Pfarrkirche der Pfarrei St. Martin-Moosach und organisieren seit über 15 Jahren auch im Herbst den Hoagarten unserer Parrei. Hierzu laden wir immer wieder neue Gesangs- und Musikgruppen ein. Wir singen bei den städtischen Hoagarten des Kulturreferats der LH München, werden aber auch gerne im Großraum München von verschiedenen Veranstaltern angefragt. Im Jahr 2013 haben wir beim Bayerischen Rundfunk für das Volksmusikarchiv einige Titel aufgenommen, sodass man uns, wenn man Glück hat, auch beim neuen Sender BR Heimat hören kann.



Was ist ein "Hoagartn"?
Früher hat man sich abends nach getaner Arbeit mit Nachbarn und Freunden vor einem Bauernhaus, also eben im Heimgarten, zu Ratsch und Tratsch, zu Musik und Tanz, getroffen, man ist "heimgartln" gegangen.
In der kälteren Jahreszeit ging hinein in die Stub´n. Dort haben die Frauen gesponnen, gestrickt, gehäkelt oder genäht, die Männer - wie beim "heimgarteln"- geratscht, Karten gespielt oder Musik gemacht. Neben den Wirtshäusern waren die "Heimgarten" die dörflichen Mittelpunkte aller öffentlichen und privaten Vergnügungen. Hier wurden nicht nur die wichtigen dörflichen Ereignisse besprochen, sondern vor allem die Geschlechter durch Scherz und Tanz brauchnormiert und damit sozial kontrolliert im Umgang miteinander eingeübt und nicht selten auch Ehen angebahnt.
Dieser Brauch hat sich über die Jahrhunderte hinweg erhalten. Der "Hoagart’n" heutzutage ist ein Sänger- und Musikanten-Treffen, es gibt kein Programm und kein Honorar, aber dafür geht im Lauf des Abends - wie es halt früher im Wirtshaus der Brauch war - ein Sammelteller für die Musikanten um. Und nicht selten wird auch heute noch bei diesen "Hoagart’n" gestrickt oder gehäkelt.
"Hoagart’n" heißt es übrigens nur zwischen Isar und Lech, "Hoagascht" im Leitzachtal, "Hoangart’n" zwischen Inn und Salzach, "Raingart’n" an der Unteren Donau und im Bayerischen Wald und "Hoimgarta", "Huigarte", "Huigert" sind verschiedene schwäbische Mundartformen des gleichen Begriffs.
(Aus: Volker D. Laturell, "Heut geh'n ma hoagart’ln". Zum 100. Boarischen Hoagart’n des Kulturreferats, Volksmusik in München, H. 14, München 1990)

Auftritte des Moosacher Viergsangs
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